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Aus den Briefen

Ich bitte Dich, sage unserem Vater, daß ich ihn immer geliebt habe und jetzt bitte ihn um seine Vergebung. Im letzten Moment der Vergebung und Gebet bleibe ich bei Euch für alle Tage. Immer mit Liebe, Dein Bruder -

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Don BOSCO

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Lebenslaüfe


    EDWARD KLINIK (1919 - 1942)

        EDWARD KLINIK

Wurde am 29. Juli in Bochum geboren. Sein Vater war Schlosser, die Mutter Hausfrau. Seine ältere Schwester Maria trat im Jahr 1936 dem Orden der Ursulinnen vom Sterbenden Jesus bei. Edward brachte sie ins Noviziat in Pniewy. Er hatte auch einen jüngeren Bruder, den er überzeugte, Oratorium oft zu bezuchen.
Er war sehr ruhig, sogar ein bisschen scheu. Dank den im Oratorium entstandenen Freundschaften wurde er aufgeschlossen und direkt. Als einziger der „Fünf” war er Schüller einer salesianischen Schule. Seine Eltern sahen, dass Salesianer einen guten Einfluss auf ihn hatten und darum schickten sie inh ins Gymnasium in Auschwitz, das er 1933-37 besuchte. Er lebte sich aber nicht vom Anfang an ein. Seine Schwester berichtet, nach dem ersten Besuch zu Hause an Weihnachten habe er nicht zurück nach Auschwitz gewollt. Mit der Zeit ändertete es sich aber. Er mochte die Schule. Wurde sogar zum Präses der Marienkongregation und Mitglied der Schülermitverwaltung. Nach dem Rückkehr nach Posen kam er auch ins Oratorium und zu den alten Freunden zurück. Am 21. September 1940 wurde er von der Gestapo verhaftet. Über sein erstes Verhör berichtet er zwei Tage später: „Montag - erste Untersuchung – einer der schrecklichsten Tage meines Lebens, den ich nie vergesse”. So wie bei den anderen Kollegen der „Fünf” diese Erfahrung war für sie eine Art Exerzitien. Seiner Schwester Maria schrieb er: „Ach, wenn Herrgott erlaube, dass ich dich wieder sehe? Wie anders bin ich geworden. Heute, wenn ich schon einen so großen Teil der Lebensschule hinter mir habe, sehe ich die Welt ganz anders. Das Gefängnis verändert den Menschen. Für einen kann es sehr schädlich sein, für jenen wieder heilsam. Ich und meine Freunde, wir können sagen, es bedeute für und das zweite.
Er war der älteste und der ernsteste der „Fünf”. Scheinbare Verschlossenheit verbarg eine große geistliche Tiefe. Man sah es im Demut und in der Bereitschaft anderen Helfen zu wollen. Diese geistliche Tiefe wurde im Gefängnis vollkommen, wenn der, bis jetzt schweigsame Edward, in seinen Briefen an die Eltern sein Inneres enthüllte. Einen tiefen Glauben hatte er vor allem seinen Eltern und den salesianischen Erziehung im posener Oratorium und im auschwitzer Gymnasium zu verdanken. Dank solcher erziehung war er auch ein großer Verehrer der Hilfe der Christen. Als ein Seliggesprochener vervollständigt er das Bild der heiteren und lustigen „Fünf” mit seiner besinnlichen und reifen Persönlichkeit.

(Don BOSCO 6/2002)

CZESŁAW JÓŹWIAK
(1919 - 1942)


CZESŁAW JÓŹWIAK
  • Er hatte drei Geschwister.
  • Sein Vater arbeitete in Untersuchungs-Polzei.
  • In der Schule hatte er durchschnittliche Ergebnisse.
  • Er erzählte bunte, historische Erzählungen, die seinen jüngeren Kollegen sehr gefielen und verzauberten sie.
  • Im Oratorium als: “Vati” (sein Beiname) bekannt.
  • Er war der Leader der Posnaner “Fünf”.
  • Czesław war der Vorsitzende des Vereins “Maria Immaculate”, und auch ein Schauspieler und Chorist.
  • Während der Besatzung arbeitete er als Maler.
  • Im Arrest – im Alter von 20.
  • Im Gefängnis tat er viel Gutes für andere, gab ihnen sein Essen und seine Kleider.
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